Aloha moment of the day oder warum Verlust auch wertvoll sein kann

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20160409_080508Stell Dir vor Du bist nach über 20 Stunden Flug im zauberhaften Bali gelandet. Endlich. Um dann festzustellen, dass Du trotz langer Planung (haha siehe Beitrag Vorfreude) die abgelaufene Kreditkarte mitgenommen hattest. Zum Glück hatte ich noch zwei weitere Karten dabei. Bis zu dem Augenblick als mir auffiel, ich hatte gar keinen Pin von meiner Hauptkarte. Hach war ich happy als ich feststellte, dass ich bei meiner neuen Karte ein ausreichendes Limit hatte. Dazwischen vergingen Stunden von Recherchen. Egal. Ich wollte schnellstmöglich meinen Surfcoach bezahlen. Beim ATM habe ich extra gewartet bis die Quittung kam. Du weißt schon Überblick behalten. Nun gut ich war saumüde, da ich die letzten drei Tage kaum geschlafen hatte. Am nächsten Tag war die Karte weg und ich wusste nicht wo sie ist. Summa Sumarum habe ich es fertiggebracht am 2.Tag mit drei (äh zwei) Kreditkarten dazustehen und kein Cash zu bekommen. Herjeh.20160415_120029

Und jederzeit hatte ich die Freiheit. Mache ich mich jetzt verrückt? Oder bleibe ich entspannt und suche schnelle Lösungen? Das zudem mein Garagenmieter verbotenerweise seine komplette Restaurantküche auf meinen Tiefgaragenplatz gestellt hatte, war auch so´n Ding was in meinen Kopf kursierte. Nun gut. Breath in and out. Hilft ja nix.

Nach einigen Telefonaten mit der Bank in Denpasar, wusste ich zumindest das der ATM die Karte wahrscheinlich automatisch eingezogen hatte. Sprich ich hätte manuell nochmal bestätigen müssen, dass ich jetzt fertig bin. Kluges System. So im Nachhinein gesehen. Inzwischen hatte glücklicherweise ein Freund meinen Pin für die kostenpflichtige Karte herausgefunden. Puh. Erste Erleichterung. Und dann bekam ich endlich die Bestätigung, die andere Karte ist auf der Bank in Denpasar abzuholen.

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Das hatte ich den superfreundlichen Balinesen zu verdanken, die im Calmtree Bungalows arbeiten. Sie haben für mich herumtelefoniert. Aber das absolut Netteste war, dass mir eine Angestellte anbot, mich mit Ihrem Scooter nach Denpasar zu fahren. Vera (ja wirklich) fuhr mich souverän in die Hauptstadt das ich aus dem Staunen gar nicht rauskam. Mit über Mauern springenden Katzen in engen Gassen. Jeder der in Bali war weiß wie chaotisch (aber nur auf den ersten Blick) der Verkehr dort ist. Vera wollte dafür kein Geld. Ich habe ihr dennoch was gegeben. Sie war mein Aloha Moment oft the day.20160408_130257 20160408_135258

 

Und nachdem sich nach zwei aufregende Tage alles in Wohlgefallen aufgelöst hatte, stellte ich mir folgende Fragen:

Bringen über den Kopf springende Katzen Glück?

Und darf ich eine Garküche in meiner Tiefgarage betreiben?

Und warum höre ich in diesem Verkehrschaos nie jemand fluchen?

Wenn Freundlichkeit nicht weh tut, warum sind wir es dann nicht immer?

 

Weitere Reiseberichte folgen. Auch über mein erstes privates Surfcoaching. Ich wünsche Dir einen wundervollen Start in eine aufregende, tolle Woche.

 

Aloha Deine Chris

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